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Kaminholz richtig anfeuern ohne Qualm


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Geschrieben am Freitag, 05 Oktober 2012. Kategorie Tipps & Tricks , Leser: 3962

Um ein Kaminfeuer möglichst ohne Qualm und raucharm anzufeuern, gibt es eine einfache Methode. Diese hilft nicht nur, das Kaminfeuer schnell zu entzünden, sondern reduziert auch den Schadstoffausstoß erheblich. Und das kommt auch der Umwelt zugute. Der Trick an der Sache ist, dass das Kaminfeuer von oben nach unten abbrennt. Die durch das Abbrennen entstehenden Abgase steigen nach oben durch die Flamme und verbrennen somit nahezu vollständig. Dadurch werden unnötige Emmissionen vermieden und der Abbrand erfolgt kontrollierter als bei der bisher üblichen Methode, bei der das Holz von unten nach oben abbrennt.

Richtig anfeuern ohne Rauch

Zunächst wird trockenes Anfeuerholz und eine Anzündhilfe benötigt. Als Anfeuerholz eignet sich am besten Nadelholz, da es ein leichtes Holz ist und die enthaltenen Harze den Anfeuerungsprozess zusätzlich unterstützen. Es reichen hier 4 dünne Stücke aus, idealerweise mit einer Länge von 15-20 cm und nicht stärker als 2-3 cm. Als Anzündhilfe kann man die üblichen Kaminanzünder nehmen. Als sehr gut haben sich hier die sogenannten "Kaminmäuse" erwiesen, in Wachs getränkte Holzwollebündel, die man im Fachhandel oder Baumarkt erhält.

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Als nächstens legt man sein Kaminholz wie gewohnt in den Kamin. Je nach Kamingröße werden die Scheite dabei Quer oder hochkant in den Brennraum gestellt. Das Besondere an der raucharmen Anfeuermethode ist nun aber, dass das Anfeuerholz oben auf den Holzscheiten positioniert wird und nicht mehr unterhalb derselben.

Dazu werden jeweils 2 Anfeuerhölzer mit etwas Abstand nebeneinander gelegt, aber auf (!) den Kaminholzstapel. Die anderen beiden 90°versetzt darüber. In den so entstehenden Zwischenraum dieser 4 Hölzer wird die Anzündhilfe gelegt.

Ganz wichtig ist auch, dass die Zuluft für den Kamin zum Anfeuern geöffnet ist. Hierzu je nach Modell die Klappe der Sekundärluftzufuhr (für die Scheibenreinigung) und der Primärluftzufuhr (Steuerung der Flamme) öffnen.

Normalerweise lässt man auch die Tür zum Brennraum zu Beginn etwas offen bzw. angelehnt. Sobald die Kaminscheite richtig Feuer gefangen haben, schließt man die Brennraumtür und steuert die weitere Luftzufuhr nur noch über die Primärluftzufuhr. Wird ein Kaminfeuer nach der oben beschriebenen Methode angefeuert, brennt es in der Regel nach etwa einer viertel Stunde völlig rauchfrei.

Extra-Tipp: Kaltes Holz brennt schlechter als warmes. Daher am besten immer den Vorat für den Tagesbedarf oder den gemütlichen Kaminabend ein paar Stunden vorher ins Haus holen.

Rauch bedeutet Feinstaub, daher ist eine raucharme Verbrennung so wichtig. Durch die richtige Art seinen Kamin anzufeuern, kann damit jeder seinen Teil dazu beitragen, die Feinstaubbelastung und unnötige Schadstoffemmissionen zu vermeiden.

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