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Mit wasserführenden Kaminen heizen


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Geschrieben am Montag, 30 September 2013. Kategorie Allgemeines , Leser: 3305

Jeder weiß aus eigener Erfahrung, wie rasant die Energiekosten steigen. Für elektrischen Strom, besonders aber für Heizöl und Gas, flattern mittlerweile Rechnungen ins Haus, die auch so manchen Besserverdiener unruhig schlafen lassen. Glücklicherweise gibt es alternative Heizsysteme, mit denen die Kosten deutlich gesenkt werden können.

Ein wasserführender Kamin erfüllt dabei einen doppelten Zweck:

  1. Als primäre Heizquelle im Wohnbereich sorgt er durch seine Strahlungswärme für Behaglichkeit. Das knisternde Kaminfeuer ist dabei ein toller Blickfang, der dem Raum Atmosphäre verleiht.
  2. Zusätzlich wird die Zentralheizung durch die Einbindung des Kaminofens in den Heizkreislauf unterstützt. Mit anderen Worten: Die Öl- oder Gasheizung muss weniger leisten, ohne dass es im Haus kalt wird.

Wie werden wasserführende Kamine in die Zentralheizung eingebunden?


Speicherofenwasserführender Kamin © dazarter - Fotolia.comDas Grundprinzip ist schnell erklärt: Die meisten Zentralheizsysteme funktionieren mit Gas oder Erdöl. Alternativ verfügen einige über einen Feststoffbrenner, in dem Braunkohlebriketts, Brennholz oder Pellets verfeuert werden. All diese Heizungen versorgen einen Wasserkreislauf. Durch ein geschlossenes Rohrsystem wird heißes Wasser zu allen angeschlossenen Heizkörpern gepumpt, anschließend fließt es wieder zurück. Abhängig davon, wie stark die Räume beheizt werden sollen, verliert das Wasser im Kreislauf an Temperatur, die vom Brenner wieder angepasst wird.
Wird das Wasser bei seinem Rückfluss jedoch durch einen wasserführenden Kamin geleitet, wird die Temperatur bereits dort wieder erhöht und der Brenner entlastet. Eine im Kamin befindliche Wassertasche funktioniert dabei wie ein kleiner Zwischenspeicher, damit die Wärme gut auf den Wasserkreislauf übertragen werden kann. So kann die Heizkostenrechnung spürbar gesenkt werden.

Kann der Kamin direkt mit der Rücklaufleitung des nächsten Heizkörpers verbunden werden?


Das geht nur theoretisch. Normalerweise sind die Leitungen, die zu den Heizkörpern führen, für den Kaminanschluss zu klein. Eine Folge wären unangenehme Strömungsgeräusche. Besser ist der Anschluss an eine Leitung mit einem Durchmesser von mindestens 22 Millimetern, die direkt zum Heizkessel führt. Wenn Rücklaufleitungen dieser Größe nicht vorhanden sind können sie, je nach Entfernung zum Heizkessel, ausgetauscht werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Installation eines weiteren, kleinen Wasserkreislaufes: Neben dem Brenner wird ein relativ großer Pufferspeicher für das Wasser installiert. Dieser wird über ein Rohrsystem mit dem wasserführenden Kamin verbunden. Bei ausreichender Befeuerung des Kamines wird das Wasser in diesem Kreislauf nebst angeschlossenem Pufferspeicher erwärmt. Sobald die Temperatur ausreicht, wird automatisch ein Schalter betätigt: Der "normale" Heizkreislauf wird dann nicht mehr vom Heizkessel, sondern vom wasserführenden Kamin gespeist.

Was geschieht, wenn der Kamin nicht befeuert wird?


Auch in diesem Fall ist die Angst vor kalten Räumen unangebracht. Die gewünschte Temperatur des Wasserkreislaufes wird dann ausschließlich vom Heizkessel erzeugt. Der kalte Kamin kann den Brenner dann nicht unterstützen, kühlt das Wasser aber auch nicht zusätzlich herunter.

Für wen lohnt sich ein wasserführender Kamin?


Das hängt vom Haus und den individuellen Heizgewohnheiten ab. Wenn der Kamin sowieso nur an Weihnachten befeuert wird, lohnen sich der Umbau und die damit verbundenen Kosten sicher nicht. Wird der Kamin regelmäßig als zusätzliche Heizquelle genutzt, kann sich die Investition durchaus lohnen. Auf jeden Fall gilt es, zuvor fachkundigen Rat einzuholen. Nähere Informationen finden Sie hier.
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